Wir brauchen klare Regeln für den Finanzplatz Schweiz
- Michael Heger
- 18. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die aktuellen Rückschritte im Finanzsektor zeigen, dass Nachhaltigkeit ohne Verbindlichkeit oft ein leeres Versprechen bleibt. Die BollWerkStadt unterstützt deshalb die Finanzplatz-Initiative.

Das Jahr 2025 hat uns eine harte Lektion erteilt. Freiwilliger Klimaschutz im grossen Stil bröckelt. Grosse Akteure wie JPMorgan oder die UBS haben sich aus wichtigen Klimaallianzen zurückgezogen. Das Signal ist fatal: Ohne Druck von aussen bleibt Nachhaltigkeit oft auf der Strecke.
Dabei ist der Schweizer Finanzplatz ein globales Schwergewicht. Wusstet ihr, dass hier getätigte Investitionen weltweit bis zu 18-mal mehr CO2-Emissionen verursachen als unser ganzes Land im Inland ausstösst?
Wir finanzieren quasi den Klimawandel im Ausland mit. Die in der Schweiz verwalteten oder als Kredite vergebenen Milliarden richten woanders grossen Schaden an und fliessen beispielsweise in die Abholzung von Regenwald oder den Kohleabbau.
Aus diesem Grund braucht es neue Spielregeln. Die Finanzplatz-Initiative will genau das erreichen: Verbindliche Rahmenbedingungen statt vager Versprechen. Schweizer Finanzakteure sollen verpflichtet werden, ihre Geschäfte an den internationalen Klima- und Biodiversitätszielen auszurichten.
Sasha Cisar, Experte für Sustainable Finance bei der Nest Sammelstiftung, bringt es auf den Punkt:
«Kluge und umsetzbare Rahmenbedingungen schaffen Sicherheit und geben unseren Banken und Versicherungen die nötigen Anreize, ihre Geschäfte zukunftsfähig zu gestalten.»
Wir von der BollWerkStadt teilen die Überzeugung, dass das grosse Geld Teil der Lösung sein muss, nicht des Problems.
Setze auch du ein Zeichen für einen Finanzplatz, der unserer Zukunft dient. Du willst gleich mit dem Unterschriftensammeln loslegen? Dann findest du hier unseren Unterschriftenbogen:
Du bist auf der Suche nach weiteren Informationen? Schau doch auf der Website der Dachkampagne vorbei.



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